„Den Körperfettpunkt neu justieren“ – erste Erlebnisse

Ich versuche im Selbstversuch mit einer ausgeklügelten hCG Stoffwechseldiät an mein restliches und sehr hartnäckiges Bauchfett ranzugehen. ERSTES FAZIT: Das Zeug ist der Hammer. Lesen Sie hier, wie es mir am Tag 5 mit dieser Kur ergeht…

Meine Kur geht über 21 Tage, ist eine Kombination aus homöopatischer hCG-Gabe, einer Fülle von (aus meiner Sicht essentiell wichtigen) Vitalstoffen und einer Tagesration von 500 Kalorien. Das Ziel ist, den Körperfettpunkt im Gehirn neu zu justieren, so dass mein Körperfettwert sinkt, ohne dass meine Muskeln verschwinden, und ohne dass danach Jojo zu erwarten ist.

1. Tag: Zum Einstieg in diese Kur sind zwei Schlemmertage angesagt. An diesen Tagen soll man mit dem hCG beginnen und zusätzlich fett und kalorienreich essen. Das bin ich nicht gewöhnt, denn ich esse seit Jahren kaum noch Kohlenhydrate und entsprechend befürchte ich ein bisschen, dass mir das gar nicht gut bekommen wird. Aber ich futtere mich tapfer durch eine Riesenportion Spaghetti und 3 Stück Sahnekuchen. Mehr geht wirklich nicht,. sonst wird mir schlecht…

2. Tag: Wieder schlemmen – oder in meinen Augen eher: FRESSEN WAS REINGEHT!  Ich messe morgens meine Werte und stelle fest: Ich habe seit gestern 1 Kilo zugenommen (wen wunderts…), aber 2 cm an Bauchumfang verloren. Wie das zusammenpasst? Ich weiß es nicht. Vielleicht hängt einfach alles im Darm…

Yvonne, meine Freundin, die den Selbsttest mitmacht, ruft mich an. Sie hat heute ihren ersten Schlemmertag. Sie erzählt mir, dass sie mittags in einem Café war und ihre Sahnetorte mit einer Extraportion Sahne bestellt hat. Darauf fragte die Bedienung sie ungläubig und etwas distanziert: „Wollen Sie dazu wirklich noch EXTRA-SAHNE?“ Worauf Yvonne mit aller Würde und Überzeugung antwortet: „Heute und morgen JA! Und danach nie wieder!“

Wir haben beide das Gefühl, dass das hCG uns von Haus aus schon pappsatt macht. Warten wir mal ab, bis wir auf 500 Kalorien pro Tag gesetzt werden…

3. Tag: Ab heute werde ich zum allerersten Mal in meinem Leben für 3 Wochen Kalorien zählen – und zwar jede Einzelne.
Zum Frühstück gibts Tomatensaft mit rohem Ei (ich höre schon alle aufschreiben, aber ich mag momentan keine Eiweißshakes, die sind mir alle zu süß). Da ich eine Bergtour plane, muss das auch eine Weile reichen. Ich packe anstelle der üblichen Eiweißriegel (zuviele Kalorien momentan) zwei Äpfel und heißes Wasser in der Thermoskanne in meinen Rucksack. Gemüse habe ich schon vorgekocht.

Die Bergtour geht über vier Stunden und ist hart. Ich spüre, dass sich mein Körper erst mal umstellen muss. Ich begreife auch, warum es heißt, man solle „körperliche Anstrengungen vermeiden“. Zum ersten mal wird mir klar, dass ich hier wirklich in meinen Organismus eingreife und die Sache sehr ernst nehmen sollte.

4. Tag: Ich habe trotz der enormen Anstrengung gut geschlafen. Heute sind die Schlemmertag-Kilos wieder weg, der Bauchumfang liegt bei 84 cm – das sind drei weniger als zu Beginn der Messung und damit der Kur. Ich stelle auch fest, dass ich mit 500 Kalorien hinkomme, wenn ich keine körperliche Belastung habe. Ich habe zwar ab und zu ein leichtes Hungergefühl, aber es ist gut auszuhalten. Was mich überrascht ist die Auswahl und Vielseitigkeit, die ich trotz NUR 500 Kalorien am Tag beim Essen habe.

Heute, Dienstag ist mein 5. Tag: Ich starte mal wieder mit Messungen und bin begeistert: Es sind 3 cm Bauchumfang weg, an der Hüfte sind es sogar 6 cm weniger, beim Fettanteil befinde ich mich bei 19,1 (das sind – 1,8%) und beim Gewicht bin ich von 70 Kg gradraus auf 68,2 Kg abgesunken.

FAZIT: ES FUNKTIONIRT! Denn Muskeln habe ich keine verloren (das kontrolliere ich sehr genau!)

Soweit meine bisherigen Erfahrungen. Yvonne berichtet nächste Woche…

Ach ja, noch eines: Nachdem ich von vielen Menschen angesprochen wurde: Ja, es gibt einen speziellen Kurplan und NEIN, er ist im Internet nicht zu finden. Wer Interesse hat, darf mir gerne eine emial schreiben an fit@conny-schumacher.de.

Ich leite die Anfragen dann an die beiden Personen weiter, die mich betreuen – denn ohne fachmännische /in dem Fall fachfrauliche Unterstützung würde ich mich an so eine Kur nicht ranwagen – und es auch niemandem raten!

Bin schon gespannt, was es nächste Woche zu berichten gibt: Da habe ich schon HALBZEIT!

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