„Den Körperfettpunkt neu justieren“ – ich pendle mich ein

Tag 12 – 18 waren wirklich hart – denn ich war geschäftlich unterwegs, zum einem auf einem Kongress in Istanbul, zum anderen auf einem Seminar. Sprich es gab Hotelessen, das nicht wirklich kompatibel zu meinem Diätprogramm ist. Und dennoch…

12. Tag: Kongresstag in Istanbul – glücklicherweise gibts hier viel gutes und frisches Obst und Gemüse – und einen hinreißend genialen Joghurt. In dem könnte ich baden. Die Waage habe ich nicht mitgenommen, dafür trinke ich litterweise Wasser –  und renne dauernd auf die Toilette. Ich muss hier völlig nach Gefühl essen, die Tage sind lang und völlig ausserhalb meines normalen Rythmus. Aber ich verlasse mich auf mein Bauchgefühl und lasse Kalorien Kalorien sein. Hunger habe ich keinen. Das ist mein Maßstab.

13. Tag: Istanbul: heute ists etwas entspannter. Ich gehe shoppen und ab in den Gewürzbasar. Wieder bin ich total froh um die Vielfalt an frischem Obst und Gemüse. Die Hosen schlackern und ich beschließe eine neue Jeans zu kaufen.

14. Tag: Nochmal Istanbul – wieder eine Großveranstaltung. Ich bin eingeladen auf einem internationalen Kongress, bei dem Wissenschaftler und Pirvatpersonen ihre Initiativen und Forschungsergebnisse für den Weltfrieden und die Völkerverständigung vorstellen. Gebannt lausche ich den Ausführungen und Vorträgen und irgendwie ist die Energie so hoch, dass ich gar keinen Hunger verspüre und das Essen nahezu vergesse. Es gibt tolle visionäre Projekte, die einfach auch mal die Seele nähren…

15. Tag: Rückflug. Wenn ich bislang einigermaßen meinen Rythmus versucht habe zu halten – heute entgleitet mir alles. Ich bin seit 4 Uhr auf den Beinen, habe ein pampiges Käsesandwich angeboten bekommen (das hätte ich auch ohne Diät verschmäht) und dafür litterweise Kaffee getrunken. Ich bin froh wenn ich nach 12 Stunden (ich musste auf dem Rückflug über die Ukraine fliegen) endlich zuhause bin.

Zuhause stelle ich mich voller böser Vorahnung auf die Waage – und bin sehr überrascht: 14,8% Körperfett bei 67,1 Kilo. Ich habe kein Gram zugenommen – und ein bisschen Körperfett abgebaut. Da ich nicht päpstlich auf meine Kalorien geschielt habe, konnte ich damit nun wirklich nicht rechnen. Anscheinend pendelt sich mein Hungergefühl bereits auf die neuen Fettwerte ein. Das sieht vielversprechend aus.

16. Tag: Auf gehts zu meinem großen Seminar in den bayrischen Wald. Ich bin in Deutschlands erstem (und möglicherweise einzigem) BIO-Hotel untergebracht. Das Essen ist phantastisch, nur wunderbare Zutaten. Allein das Gemüse hat einen Eigengeschmack zum reinsetzen. Da fällt es mir wirklich schwer, nur kleine Portionen zu essen…

17. Tag: Den ganzen Tag halte ich ein Seminar mit viel Sport – und dann auch noch einen Ernährungsvortrag. Die Teilnehmer sehen mich skeptisch an, als ich beim Mittagessen den Kartoffelsalat weglasse und nur die Gurkenscheiben rauspicke. Wo ich denn noch abnehmen möchte, wollen sie wissen… Ich habe den dumpfen Verdacht, dass sie in meiner Gegenwart den Bauch einziehen und dann hinter meinem Rücken „normal“ weiter essen…

18. Tag: Nun reichts aber! Ich will endlich heim, zu meinen eigenen Salaten und Salatsaucen und vor allem: AUF DIE WAAGE! Und bin wieder verblüfft: Die Werte sind stabil. Auch wenn ich im Biohotel nicht drumrum kam, auch mal ein Buttergemüse zu essen, und Fleisch, dass eine hinreissend schmackhafte Soße gesehen hat, zu mir zu nehmen – es hat sich NICHTS verändert. Weder rauf noch runter. Auch die Umfangwerte sind gleich geblieben! WAS BIN ICH ERLEICHTERT! Ich hatte wirklich befürchtet, dass alles umsonst war…

Meine Mitstreiterin Yvonne vermeldet nach 17 Tagen: MINUS 7,3 Kilo – kein Hunger, fit wie ein Turnschuh und glückselig.

Endlich hat sie einen Weg gefunden, wo es schnell geht und sie sich rundum wohl fühlt. Sie muss sich die 500 Kalorien Tagesration regelrecht reinzwingen – und wird schon angesprochen…

Für alle, die jetzt richtig neugierig sind: Ja, es gibt einen speziellen Kurplan und NEIN, er ist im Internet nicht zu finden. Wer Interesse hat, darf mir gerne eine emial schreiben an fit@conny-schumacher.de. Ich habe bereits viele Anfragen bekommen, die ich auch gerne weiterleite. Vielleicht eines noch dazu: Es gibt mehrere Kuren, aber nur wer sich für diese, für meine und Yvonnes Erfolgskur interessiert, dem kann ich weiterhelfen. Wir führen unseren Erfolg ohne irgendwelche Hungergefühle, Kopschmerzen oder sonstige Einschränkungen auf eben diese Kombination hCG, gute Vitalstoffversorgung durch entsprechende Nahrungsergänzung, und 500 Kalorien pro Tag zurück.

Ja, andere Ansätze gibt es, aber dazu haben wir keine Erfahrungswerte… Von daher: Wer unseren Weg ausprobieren will, dessen Anfragen leite ich nach wie vor weiter, damit niemand allein dasteht!

Der Plan für die nächste Woche? NUN, ich habe noch 3 Tage reduzierte Nährstoffaufnahme vor mir. Am Donnerstag setze ich das hCG ab. Danach wird sich entscheiden, ob ich aus dem Plan falle, oder ob mein Gehirn schon soweit umprogrammiert ist, dass ich ohne dieses „Hilfsmittel“ mein Sättigungsgefühl steuern kann.

Es bleibt also spannend.

Herzliche Grüße,

Ihre/Eure
Conny Schumacher

0 Kommentare

Dein Kommentar

Want to join the discussion?
Feel free to contribute!

Schreibe einen Kommentar