AUSGANGSLAGE:
Susanne (53 Jahre, München) hatte als geschäftsführende Gesellschafterin einen Haufen zerstrittener Mitarbeiter übernommen und nun die Mammutaufgabe vor sich, daraus ein Team zu formen, das an einem Strang zieht. Es gab mehr als nur einen Team-Elefanten zu zähmen. Die wirtschaftliche Lage war drückend.
Sie wünschte sich einen menschlichen Führungsstil und wollte nicht – so wie ihre Vorgängerin – mit Druck und Abmahnungen arbeiten. Und sie entschied, das Team selbst zu führen, statt externe Coaches ins Haus zu holen.
VORGEHEN:
Ich zeigte ihr, wie sie mit Teamsportintelligenz™ ihr Team anders führen kann und wir übten hocheffektive Denk- und Verhaltensstrukturen, damit sie selbst belastbar bleibt und gleichzeitig alle an Bord bekommt.
Sie begann ihr Reset mit einer klaren Ansage, wo sie hinwill, was sie von allen erwartet und was sie dafür bereit ist, selbst einzubringen.
Zu ihrer grenzenlosen Überraschung machten alle mit. Keiner kündigte. Einige übernahmen die neuen Skills schneller, andere waren skeptisch und langsamer, aber alle waren an Bord.
ERGEBNIS:
Die Firma schaffte innerhalb des ersten Jahres eine Umsatzsteigerung von 2,3 auf 3,5 Mio. Heute, nach 4 Jahren, stehen sie bei 5,8 Mio.
Es gelang, weil ihre Mitarbeiter die Aufbruchstimmung aufgriffen und als Team funktionierten. Sie wurden zu einer Einheit, bei der alle Rädchen ineinandergreifen. Dadurch entstand diese professionelle, hohe Form von Intelligenz, die erfolgreiche Teams ausmacht, wo jeder für den anderen mitdenkt.
UND HEUTE?
Die 25 Männer im Unternehmen, die Susanne den Start zur Hölle gemacht haben, halten die Energie heute selbst hoch, machen niemanden mehr für irgendwas verantwortlich, haben keine Angst vor Fehlern – und sind unendlich stolz auf ihre Chefin.