Interview mit Dr. Dr. Karl Kleinhans zum Thema Laufen

Laufen. Die einen findens völlig gaga, die anderen schwören darauf und sind nahezu süchtig nach dem Laufsport.

Lesen Sie HIER, was Medizinier Dr. Dr. med. Karl Kleinhans (56), selbst passionierter Marathonläufer und Schmerztherapeut in eigener Praxis in München unserem Praktikanten Samuel Dyckhoff zu den Themen „Einstieg ins Laufen“, „Trainingstipps“ und „Halbmarathon in 10 Wochen“ verrät… Weiterlesen

Renn, Günni, renn BUCHTIPP!

https://scnem.com/art_resource.php?id=5657055,t=1341735037Günni ist Raucher, übergewichtig und total unsportlich. Trotzdem will er Marathon laufen, um seiner Freundin zu imponieren…

Meine Meinung: Endlich mal ein Buch über Marathon, das den ganzen Spektakel und Lauf-Rummel von Hobbyläufern aus höchst menschlicher Sicht betrachtet. Urkomisch und absolut ehrlich: Uneingeschränkt empfehlenswert! Weiterlesen

Berlin-Marathon: Noch 3 x schlafen…

…und dann gehts los.  Dies ist also der letzte Eintrag vor dem großen Event.

Ich bin sowas von entspannt, das ist schon fast beängstigend. Wer meine letzten Einträge verfolgt hat, kann das verstehen, die Anspannung war zwischen den Zeilen deutlich zu spüren. Zwischen Muskelverhärtung und sonstigen kleinen Unregelmäßigkeitenwar für mich nicht immer abzusehen, ob das wirklich was wird mit dem Start bzw. einer reelen Chance auf einen Zieleinlauf. Das weiß ich zwar immer noch nicht, aber es ist auch egal, wir werden sehen! Zum ersten mal verstehe ich, dass der Weg wichtiger ist als das Ziel.

Und wie auch immer das ausgeht, ich möchte allen Mut machen, sich selbst mal wieder einer richtigen Herausforderung im Leben zu stellen. Irgendwas, was euch dazu bringt, euch wieder selbst zu spüren, dranzubleiben, mit allen Höhen und Tiefen.

Es hat mir unendlich viel gebracht, nicht nur eine Bombenkondition, sondern auch das Wissen, dass man – auch wenn man wie ich nach einer Knieoperation mit dem laufen wieder ganz klein anfängt – viel erreichen kann, das Wissen um die Disziplin wenns drauf ankommt, um die kleinen Erfolgserlebnisse am Wegesrand, und das schöne Gefühl, im Leben noch was vorzuhaben, statt immer im selben Trott weiterzumachen.

Was letztlich in Berlin draus wird weiß ich nicht, aber was mir von diesem Marathon in einigen Jahren definitiv in Erinnerung bleiben wird, ist die Ruhe und das Bild morgens um 6,30 Uhr an der Grünwalder Brücke , wenn die Sonne gerade über dem Isartal aufgeht, die Nebelschwaden hochsteigen und abzusehen ist, dass es ein wunderschöner, warmer Sommertag wird.

DAS ist Glücksgefühl pur und allein für dieses Erlebnis hat sich alles gelohnt.

In diesem Sinne – drückt mir die Daumen.

MIt Sauna und Kalium gegen Muskelverhärtung

Ja, man könnte sich an den Kopf tippen, aber es hat funktioniert: Die Übersäuerung ist raus, der Muskel wieder weich.

Aber ich habe eine Rosskur hinter mit. Ich habe Kalium zugeführt. Kalium ist der Gegenspieler von Natrium im Körper. Schon mal was von der Natrium-Kalium-Pumpe gehört? Sie ist zuständig dafür, dass die Aktionspotenziale durch die Nervenbahnen „durchlaufen“, Bewegungen also ausgeführt werden. Weiterlesen

Lagebericht – 10 Tage vor Berlin

Der Countdown läuft und ich bin immer noch nicht wieder ganz fit! Ich habe Massage gemacht, der Oberschenkel lockert sich und ich bin gerade dabei, mich mit viel Eiweiß, Maka und Kalium körperlich noch mal optimal aufzupeppen. Ihr erinnert euch: ich verzichte auf die Kolhenhydratmast und ernähre mich fast nur von Eiweiß, Obst und Gemüse. Also nix mit Pastaparty , aber mein Geschmack sind solche Mammutveranstatungen eh nicht.

Ich habe noch mal Yoga gemacht: meine Schultern sind nach wie vor arg verspannt, aber meine Beckenbodenmuskulatr hat sich deutlich verbessert! Ich werde also meinen Marathon aus dem Beckenboden laufen – denn wir wissen ja: Die Kraft kommt aus dem Bauch. Weiterlesen

Oberschenkelverhärtung!

Ich habe einen verhärteten Oberschenkelmuskel. Vor lauter Entsetzen fällt mir nur das englsiche Wort ei:  Harmstrings – also die linke Oberschenkelrückseite ist total verhärtet.

Nun kommt Panik auf, ob alles umsonst war? Ich werde die letzten 14 Tage vor dem Berlin-Marathon nur noch Fahrrad fahren, Yoga und stretchen,  in die Sauna gehen, Massage machen und keinen Schritt mehr an Belastung machen.

Und dann hilft nur hoffen und beten, dass es trotzdem reicht. Sowohl für den Oberschenkel als auch in Berlin für den Marathon!

Esenstechnische Lösungen für meinen Marathon

So, ich habe meine Lösung gefunden: KOCHBANANEN mit Salz bei Kilometer 15 – natürlich Himalaya Salz, kein reines Kochsalz. Funktioniert ziemlich gut. Was auch funktioniert gegen plötzlichen Energieabfall ist – so unangenehm mir das ist : Coca Cola mal zwischendurch. Nicht zu kühl schmeckt das pappsüße Zeug zwischen all dem Wasser dermaßen erfrischend anders und kickt mächtig, dass sogar ich Gesundheitsapostel ab und zu schwach werde…

MACA funktioniert auch nicht übel.  Schmeckt zwar wirklich wie halbverwest, so süßlich, aber es gibt ordentlich Power. Dazu ab und zu ein sattes Rinderfilet – ich esse das ja nahezu roh, aber es muss gute Qualität sein. Zum Entsäuren trinke ich eine spezielle Mischung mit viel Chlorophyl.  Die räumt auf, resp. durch… Auf Kohlenhydrate verzichte ich nach wie vor fast komplett. Es geht trotzdem gut- auch ohne Pastmast!

Ansonsten nur noch sauna, relaxen, leichte Läufe, was ich jetzt nicht drauf habe, fehlt mir halt. Jetzt heißt es den Körper langsam zur Ruhe bringen. Noch 3-4 Trainingseinheiten, einen langen Lauf noch morgen und ab und zu Steigerungsläufe für die Tempohärte.

Morgen früh werde ich testen wie es ist, 2 Liter in der früh zu trinken und dann zwei Stunden zu warten, ehe ich loslaufe.

Noch 18 Tage…

Berlin Marathon – Training am 28.8. – Erfahrungen mit dem Hungerast

Neue Schuhe und gleich 27 km gelaufen. Geht fast wie von selbst, erstaunlich. Bin deutlich schneller als sonst.
Aber nach KM 20 knicke ich ein, da sackt mir total die Kraft weg. Nagender Hunger im Bauch und kalte Schweißausbrüche. Gut zu wissen, ich muss also deutlich vorher essenstechnisch was zu mir nehmen.

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Countdown für Berlin

so, der Countdown hat begonnen. Noch genau 4 Wochen Vorbereitung, dann schlägt die Stunde der Wahrheit. Am 26.9. wirds ernst!

Ich habe folgendes Problem: ich habe ein gleichbleibendes Grundtempo, das ich lange durchhalte, aber für das anvisierte Ziel unter 4 Stunden bei meinem Jungfernlauf ist das zu langsam. Nun werde ich die letzten Wochen zusätzlich  Intervalltraining machen und Maca futtern. Maca soll die Kraft aufbauen, rein biologischer Stoff, mal sehen, was das bringt, ich werde berichten.

Das Co Q10 spüre ich bereits. Gott sei Dank habe ich rechtzeitig angefangen, es ist ein echter Energieturbo, man spürt richtig, wie die Muskeln arbeiten. Dennoch habe ich das Gefühl, dass ich zuwenig Kraft habe.  Ob Maca hilft?

Ansonsten: Vom Training her viel Yoga, um nicht steif zu werden, 2 x die Woche 14-16 km und am WE einen langen Lauf, so 24-26 km.

Die Vorfreude steigt, die Anspannung auch.

Motivationsloch – und wie man damit umgehen kannis

Zugegeben, es gibt viele Methoden der Eigenmotivation und ich könnte jetzt einen langen Vortrag halten über die extrinsische und intrinsiche Motivation – klänge auch sehr wichtig und einleuchtend-  aber da ich auch nur ein Mensch bin, der seine Motivationslöcher hat wie alle anderen auch und weiß Gott kein Übermensch an Disziplin und Charakterstärke bin, hier ein tausendfach bewährter Tipp, den es sogar UMSONST gibt! Weiterlesen