Connys Frühjahrskur 2016 – ein Erfahrungsbericht: 1. Tag

FRÜÜÜÜHLING! Was ich jetzt mache? Eine Frühjahrskur. 9 Tage nahezu fasten mit speziellen Nährstoffen. Warum ich das mache? Um den Winterdreck rauszuhauen und endlich wieder so fit zu sein, wie ich mir das wünsche – und wie mein Job es eigendlich von mir erfordert. Ich bin nicht besonders gut über den Winter gekommen. Erst ein Archillessehnenanriss – damit konnte ich schon mal kaum Sport amchen. Dann im Januar eine fiese Bronchitis – die hat mich auch gut drei Wochen lahm gelegt. Im Februar wurde mir ein vereiterer Zahn gezogen – bis das ausgeheilt war wieder 4 Wochen Pause. Und jetzt nochmal eine fette Erkältung hinterher – es wird Zeit für ein Reset. Ich bin schlapp, kurzatmig, kraftlos, die Fingernäögel berchen ab und die ewige Rotzerei amcht mich ganz kirre – so kenne ich mich nicht und so mag ich auch nicht sein. Also mache ich jetzt diese Kur, und haue alles raus, was sich an Säuren angesammelt hat. Ob ich dazu auch abnehme? Ich denke ja. Habe heute mal den bauchumfang gemessen – ich bin bei 78. War schon schlimmer, ja. Abnehmen muss ich eigendlich nicht. Zumidnst ekine Muskeln. Wie auch immer – ich machs jetzt mal und werde hier täglich berichte. Schon allein um mich zu disziplinieren, denn ich bin zwar motiviert,  – aber einen Schweinehund hab ich auch. Deswegen hab ich mir ja diese 9 tagekur rausgesucht. das ist zu überstehen!

 

Carb oder kein Carb – was passt für wen?

Diesen Newsletter inkl. Buchempfehlung des von mir sehr geschätzen Ernährungswissenschaftler Dr. Nikolai Worm gebe ich gerne und unzensiert weiter. Bestätigt er doch alles, was auch ich beobachte: Wer sich bewegt, kann (und muss auch) alles essen was er will, wer sich aber nicht bewegt, muss unbedingt den Zucker auf dem Schirm haben, sonst wird er krank. Eine Standardempfehlung, die für alle gütig ist, ist demnach Käse!
Für gesunde, schlanke und muskelaktive Menschen gibt es sicherlich keine nennenswerten Vorteile, wenn sie auf Brot und Backwaren, Kartoffeln, Reis oder Nudeln verzichten. Nicht einmal moderater Zuckerkonsum und gelegentlicher Süßkram wird ihnen schaden. Und bekanntlich wären Spitzenleistungen in vielen Sportarten ohne zucker- und stärkereiche Nahrung gar nicht erreichbar.

Doch wie viele Menschen strengen heute ihre Muskeln noch an? Wie viele sind noch normalgewichtig? In Deutschland sind inzwischen fast 60% der erwachsenen Bevölkerung übergewichtig oder adipös. Die wenigsten betreiben regelmäßig Sport und die allerwenigsten müssen noch körperlich hart arbeiten. Unsere Bevölkerung wird im Durchschnitt immer älter und fetter und lebt immer bewegungsfauler. Alle drei Charakteristika fördern Insulinresistenz. Metabolisch gesunde, insulinsensitive Adipöse sind eher die Ausnahme (in Deutschland sind es laut KORA-Studie etwa 13 % bei übergewichtigen/adipösen Männern und 22 % bei Frauen) [1]. Zudem ist es nur eine Frage der Zeit bis von denen auch noch ettliche insulinresistent werden.

Mit Insulinresistenz wird ein vermehrter Konsum von verdaulichen Kohlenhydrate grundsätzlich zum Problem. Denn Insulinresistente weisen trotz Hyperinsulinämie eine Glykogen-Synthesestörung in der Muskulatur auf [2]. Dann macht ihr Körper aus den Carbs flugs „de novo Lipogenese“ und verfettet innerlich. Das umso mehr bei der chronischen positiven Energiebilanz, in der sie offensichtlich leben. Dass bei uns bereits an die 30 oder 40% der Erwachsenen und schon ca. 30% der übergewichtigen Schulkinder eine nichtalkoholische Fettleber aufweisen, zeugt davon – es ist eine neue Volkskrankheit.

Vor diesem Hintergrund macht es mich fassungslos, dass die zuständige Ernährungsfachgesellschaft, öffentliche Institutionen und Krankenkassen auch heute noch allen Bürgern ohne Unterschied „zur Prävention“ ausschließlich eine kohlenhydratbetonte Kost nahelegen dürfen. Das entspricht den Ernährungsempfehlungen, wie sie vor Hundert Jahren an die hart arbeitende, schlanke Bevölkerung mit ihrem geringen Einkommen sinnvollerweise abgegeben wurden.
Aber passt unsere moderner, bewegungsfreier Lebensstil und diese traditionelle Ernährung physiologisch zusammen? Die Antwort ist „Nein“ und ich folgere daraus: Wer traditionell essen will, muss auch traditionell leben!

Große und kräftig arbeitende Muskeln können viel Stärke und Zucker problemlos verkraften. Hingegen machen sie rudimentären Muskeln mit sitzender Lebensweise rasch Probleme. Weitere Facetten unseres nicht mehr artgerechten Lebens verschärfen diese Kohlenhydratfalle zusätzlich. Umgekehrt ist belegt: Bereits eine einmalige, 45 Minuten dauernde, halbwegs anstrengende Muskelarbeit hebt bei Insulinresistenten akut die Glykogen-Synthesestörung zu einem erheblichen Maße wieder auf [2]. Daraus folgt ganz einfach: Inaktive müssen ihre geliebten Carbs erst „verdienen“! Sofern sie aber die bequeme Moderne bevorzugen, ist ihnen anzuraten auch „modern“ zu essen.

Ein Kleid für alle – das hat noch niemals gepasst. Ich möchte deshalb ein zum desolaten DGE-Einheitsbrei alternatives Ernährungskonzept verbreiten, das ich »Flexi-Carb« nenne, weil dabei die Kohlenhydratzufuhr den Stoffwech­sel­­gegeben­heiten, dem Lebensstil und vor allem der Bewegungs­aktivität individuell flexibel anpasst werden soll. Für die übergewichtige und bewegungsfaule Bevölkerungsmehrheit mit ihrem geringen Energieverbrauch muss zudem die Energiedichte der Nahrung viel niedriger werden – bei gleichzeitig sichergestellter Nährstoffversorgung. Zur Visualisierung dieses präventiven Ansatzes haben Heike Lemberger, Franca Mangiameli und ich eine „Flexi-Carb-Pyramide“ konstruiert, auf der neben wesentlichen Lebensstilfacetten auch auf die „zu verdienenden Extra-Carbs“ hingewiesen wird, damit jeder versteht: Kohlenhydrate sind keinesfalls verboten, ihre Zufuhr muss nur dem Lebensstil angepasst werden. Wir hoffen damit mehr Menschen für die Problematik muskulärer Inaktivität allergisieren und über das Kohlenhydratangebot zu mehr Bewegung motivieren zu können.

Die Platzierung der Nahrungsmittel auf dieser Pyramide wurde objektiv auf Basis einer Gewichtung von vier Kriterien ermittelt: Energiedichte, Nährstoffdichte, Kohlenhydratgehalt und Verarbeitungsgrad. Zur Anschauung hänge ich eine Abbildung dieser Pyramide an. Das Ganze kommt sehr mediterran daher – allerdings nicht in traditioneller, sondern in alternativer, an den heutigen Lebensstil angepasster Form. Dabei gibt es weder Kalorienvorgaben, noch Nährstoffrelationen oder Nährstoffzufuhr-Empfehlungen, sondern reine Nahrungsmittelempfehlungen.

Die Details des Konzepts haben wir in einem Theorie- und einem Praxisbuch beschrieben. Auf Amazon kann man einen Blick in die Bücher werfen:
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3868836314/reaf=nosim/nicolaiwormde-21
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3868836322/reaf=nosim/nicolaiwormde-21

Zudem hat mir der Verlag erlaubt, eine Leseprobe zu verbreiten, die ich ebenfalls anhänge. Weiterhin bietet der Verlag allen interessierten Therapeuten an, DIN A4 Flyer mit der Flexi-Carb-Pyramide zur Abgabe an Patienten kostenfrei zur Verfügung zu stellen. Dazu müssten sie den Verlag kontaktieren:

Melanie Roll
Riva-Verlag
email: mroll@rivaverlag.de
Tel 089-65 1285-154
Fax 089-65 20 96

In Kürze wird es auch noch ein DIN A 1 Poster der Pyramide geben.

Ich bin außerordentlich gespannt, ob und wie dieses Konzept von den Kolleginnen und Kollegen in der Ernährungsberatung und Ernährungstherapie angenommen und an die riesige Zielgruppe weitergegeben wird. Natürlich würde ich mich auch über konstruktive Rückmeldungen sehr freuen.

Viele Grüße,
Nicolai Worm
_________________

Dr. Nicolai Worm
Geibelstrasse 9
D-81679 München
Fon: +49-89-41929387
Fax: +49-89-41929432
www.logi-methode.de
www.leberfasten.de

Literatur (kann ich gerne auf Wunsch als pdf zusenden!):

1.  Shulman GI. Ectopic fat in insulin resistance, dyslipidemia, and cardiometabolic disease. N Engl J Med 2014;371(12):1131-1141.
2.  Blüher M. Are metabolically healthy obese individuals really healthy? Eur J Endocrinol 2014;171(6):R209-219.

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Undifferenzierte WHO-Horrormeldung: Wurst kann Krebs erzeugen

Liebe Leser, seit der Veröffentlichung der WHO-Meldung bezüglich Wurst gehen die Emotionen hoch. Die Vegetarier jubeln, die Fleischindustrie wettert dagegen. Ich möchte hier aus dem Newsletter von Ernährungswissenschaftler Dr. Nikolai Worm zitieren, der die Dinge deutlich differenzierter betrachtet und damit viel Klarheit ins Durcheinader bringt:

„Im Gegensatz zu den gestern verbreiteten, meist völlig undifferenzierten und inkompetenten Kommentaren zu dieser WHO/IARC-Meldung kann man sich in dem angehängten Artikel des Kollegen Dr. Alexander Ströhle und seinen Mitautoren sehr seriös zusammenfassend über Zusammenhänge und Risiko informieren. Ich empfehle allen in der Ernährungsberatung tätigen sich dies zu Gemüte zu führen.

Dazu packe ich auch noch die wichtige Arbeit von Dominik Alexander, einem der Mitautoren des WHO/IARC-Papers, das mir leider im Original noch nicht vorliegt wie auch die Arbeit von Vogelholm et al. über die typischen Confounder, die in der Vielzahl der Langzeitstudien nicht oder nicht  hinreichend berücksichtigt werden.

Viele Grüße,
Nicolai Worm
_________________

Dr. Nicolai Worm
Geibelstrasse 9
D-81679 München
Fon: +49-89-41929387
Fax: +49-89-41929432
www.logi-methode.de
www.leberfasten.de
www.heilkraft-d.de

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CONNYS EXPERTENMEINUNG zur Stoffwechsel-Ernährung:

„Seit Jahren suche ich nach Wegen, die das Abnehmen erträglich machen, und frage, wie man alltagstauglich (!) aus dem alten Essens-Schudrian rauskommt. Mit dieses Programm gelingt das! Man kann auch mal ein Stück Kuchen essen – das Programm kompensiert das. Denn es zeigt immer an, was man noch essen soll, um wieder im Lot zu sein. Das finde ich genial, denn es nimmt die Unsicherheit: „Was darf ich eigendlich essen…“

„Ich weiß jetzt, was ich ohne zu zu nehmen essen darf!“

Dagmar hat mit der HCG Stoffwechselkur 15 Kilo abgenommen und anschließend eine Stoffwechsel- Analyse gemacht. Seither ernährt sich sehr bewusst und ihrem biologischen Typ entsprechend. Dazu nutzt sie ein Online- Ernährungsprogramm, dass auf sie und ihren Stoffwechsel-Typ zugeschnitten ist.

FAZIT: Vorbei sind die Unsicherheiten, was sie essen darf. Und das Gewicht hat sie nicht nur gehalten, sondern auch noch ein par Kilos weiter verloren!

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Wie die HCG Kur mein Leben verändert hat

Barbara Weigand ist Designerin für Couture und Casual Mode in München, und hat 2014 zweimal die Stoffwechselkur HCG gemacht.

Ihre Geschichte ist berührend und wird vielen Menschen Mut machen.

Denn wer von Übergewicht richtig betroffen ist, bei dem geht es in Wahrheit um wesentlich mehr als nur ums abnehmen….. Weiterlesen

Keep the Body you want

Auf der Suche nach dem ultimativen Ernährungsprogramm bin ich auf ein System gestoßen, dass zunächst wissenschaftlich Ihren Ernährungstyp auswertet, und Sie dann als Online-Programm mit Ernährungstagebuch, Rezepten und Bewegungstipps beim typgerechten Umsetzen unterstützt.

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5 einfache Tipps für die Bikinifigur

Vor einigen Jahren hat Bild- Online meine besten Bikini-Tipps für Zuhause veröffentlicht. Sie sind heute so effektiv wie eh und je. Wer schnell noch was tun will – hier wird erklärt, was und wie. Ich wünsche viel Spaß beim ausprobieren! Weiterlesen

Eiweiß im Ausdauersport? Ein Erfahrungsbericht über die Bedeutung von Essen bei hoher Belastung

Eiweiß im Ausdauersport wird heftig diskutiert. Lesen Sie hier einen Erfahrungsbericht von Conny Schumacher, die im Juli 2008 1.500 KM von Görlitz nach Minsk in Weißrussland geradelt ist – und sich dabei weitestgehend von Eiweiß statt der üblichen Kohlenhydrate ernährt hat.
Görlitz, 1.7. 2008 – es geht los…
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My Ortega – freche Früchtchen direkt ins Office

Du findest Birnen langweilig oder magst Kirschkerne nur im Kirschkernkissen? Baby-Karotten, feuerrote Cocktailtomaten? Du willst Dein Obst regelmäßig jede Woche haben?

Dann kommt hier endlich mal eine geniale Idee in Sachen Bürofood: Denn MyOrtega liefert Ihnen frisches Obst und Gemüse direkt ins Büro! Weiterlesen