Was tun Sie, wenn Ihnen im Büro der Rücken zwickt?

Fit in Schlips und Pumps® ist kein Sport – und ersetzt auch keinen Sport.

Es ist ein „Erste-Hilfe-Programm“ für die typischen Belastungen im (Büro-) Alltag. Mit minimalem Zeitaufwand verschwinden Verspannungsschmerzen und Konzentrations-löcher. Sie sind den ganzen Tag effizient, belastbar, haben mehr Freude an Ihrer Arbeit, vermeiden Fehler und erzielen bessere Ergebnisse. Ab sofort gibts das Programm als Online-Variante für PC, Tablet und Smartphone.
Lesen Sie hier, wie Fit in Schlips und Pumps®  entstand.

Als Trainerin, in den 90-ern noch in diversen Fitnessstudios als Spinninginstructor im Einsatz, fiel mir auf, dass viele Mitglieder abends total angespannt waren und sich so richtig abreagieren mussten, Dampf ablassen – wofür Spinning wirklich ideal ist. Müde, durchgeschwitzt und glücklich ist man nach so einer Powerstunde – und mir war nicht wirklich wohl bei der Sache…

Denn eigentlich müssten wir als Trainer es besser wissen. Wer sich abends dermaßen auspowert, hat einen enorm hohen Adrenalinspiegel im Blut und kaum noch eine Chance, vor dem zu Bett gehen wieder „runter zu kommen“. Die Folge: Wir schlafen schlecht, und wenn morgens um 6 Uhr der Wecker klingelt, sind wir gerädert und verstehen die Welt nicht mehr – denn wir haben doch Sport gemacht…

Gerade den über 40-jährigen will es nicht so recht gefallen, aber den meisten ist das Phänomen bekannt und somit ist klar: Wir schaden uns mit so einer exzessiven Auspoweraktion eher, als das wir uns nützen. Puls 135 als Maximalpuls wäre ok, um physiologisch auf der sicheren Seite zu sein – doch dafür steigt keiner aufs Rad, denn das ist echt langweilig und damit kann man sich auch nicht auspowern. Und wie sonst sollen wir den Kopf frei bekommen und den Alltagsfrust loswerden, wenn nicht durch körperliches abreagieren? Und wann soll man sonst trainieren als Abends, nach der Arbeit?

Nun, ich fand zwei Ansätze:

1. Ab 17 Uhr nicht mehr hart trainieren, was oft unmöglich ist
2. Nicht so gestresst aufs Rad steigen

Das ist es doch, oder? Wenn ich über den Tag verteilt nicht so viel Frust und Anspannung aufbaue, muss ich mich abends nicht so austoben. Macht Sinn, oder?

Dann kann ich trainieren, um zu trainieren, und nicht, um mich abzureagieren – was zwei völlig unterschiedliche Paar Schuhe sind! Denn Sport macht ja Sinn, unbedingt, aber eben nicht mit Gewalt. Wenn ich trainiere, sollte ich konzentriert sein auf das, was ich tue, und meine Grenzen bewusst wahrnehmen – und respektieren.

Also musste ich mir etwas einfallen lassen, um den Alltag zu „entstressen“. Kein Mensch dachte in den 90-ern an betriebliches Gesundheitsmanagement, Entspannungs- und Yogakurse in Firmen. Nein, jeder war für sich selbst verantwortlich. Und die Zahl der Krankentage – und noch viel schlimmer: der Berufsunfähigkeiten wegen physischer und psychischer Überlastung – war damals schon alarmierend!

Und so entstand Fit in Schlips und Pumps®. Kleine, schnelle Übungen, die man im Alltag, am Arbeitsplatz für sich tun kann, wenn der Rücken zwickt, die Konzentration nachlässt, ein unangenehmes Gespräch mit Kunden, Chef oder Kollegen, einen mal kurzzeitig runterzieht – alles sind Ursachen für Verspannungen, und führt auf Dauer zu chronischen Verspannungen. Man kommt nicht mehr runter, schläft schlecht, ignoriert den Schmerz, den Frust, die Enttäuschung…

Ich war fasziniert von der Idee, wie leicht es ist, mit den richtigen kleinen Techniken und Übungen den Körper in wenigen Minuten aus der Spannung zu lösen. Ich besuchte einen Kurs nach dem anderen: Yoga, Pilates, Bauchtanz, progressive Muskelentspannung, Girotonik – dann, wie ich die Zusammenhänge zwischen mentaler und körperlicher Gesundheit immer besser verstand, auch NLP und Kinesiologie. Überall habe ich das rausgepickt, was mir sinnvoll erschien. Immer mit dem Anspruch, dass die Übungen „alltagstauglich“ sein müssen, dass man:

– nicht schwitzt
– keine Hilfsmittel benötigt
– sie in Bürokleidung durchführen kann
– sofort einen Effekt verspürt

Das Programm lag jahrelang in der Schublade, das Bewusstsein für Prävention und Eigenverantwortung war nicht gegeben. Viele meiner Trainingskunden allerdings haben meine Übungen und Tipps ausprobiert und sind gut damit gefahren.

2008 entdeckte die Financial Times Deutschland mein Programm und veröffentlichte eine einjährige Übungsserie. 2009 erschien das Buch zum Programm unter dem Namen FIT IM BÜRO im Nymphenburger Verlag.

Das war der Startschuss: Seither habe ich dutzende von Workshops in Firmen und auf Kongressen und Messen durchgeführt.

Diese Workshops kommen gut an, die Teilnehmer sind immer wieder verblüfft, wie einfach es ist, sich in kürzester Zeit Erleichterung zu verschaffen.
Doch der Effekt verpufft – anfangs noch begeistert, verflacht das TUN nach wenigen Wochen. Und damit bleibt alles beim Alten.

Deswegen ist mein Hauptanliegen, eine langfristige Veränderung zu bewirken. Ich trainiere nur noch ganze Unternehmen oder Abteilungen, denn wenn alle die Philosophie und den Nutzen kennen, und dann einer aus dem Team am Schreibtisch seine Übungen macht, denken alle daran. Umgekehrt, wenn´s keiner kennt, traut man sich oft nicht so recht….

Die Übungen als Online-Programm zur Verfügung zu stellen, ist der nächste, ein entscheidender Schritt in Sachen Veränderung. Nun hat man alles jederzeit auf Smartphone, Tablet und Bildschirm präsent und kann jederzeit drauf zugreifen und sich inspirieren lassen.

Fit in Schlips und Pumps®hat sich bewährt. Es ist einfach, effektiv, extrem kostengünstig und ich bin stolz drauf, damit einen Beitrag leisten zu können, damit Menschen weniger Schmerzen, Stress und Erkrankungsrisiko haben.

Herzliche Grüße

Ihre/Eure

Conny Schumacher

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