10 Tipps für Hobbyläufer

10 Tipps für Hobbyläufer

Mit den anstehenden Stadt- und Firmenläufen kommen in den nächsten Wochen viele Hobbyläuferevents auf uns zu.

Hier finden Sie zehn sinnvolle Tipps zur Vorbereitung für die anstehenden Kurzstreckenläufe. Zehn clevere Lauftipps für Einsteiger und Hobbyläufer

1. Kaufen Sie sich unbedingt gute Laufschuhe und sparen Sie hier nicht am falschen Ende. Idealerweise gehen Sie dazu in ein Sportgeschäft, wo Sie eine Laufanalyse machen lassen können, verschiedene Modelle ausprobieren können und wo die Mitarbeiter selbst aus dem Laufsport kommen.

2. Beginnen Sie LANGSAM. Der typische Einsteigerfehler ist es, viel zu schnell loszulaufen, und dann nach 3 Minuten mit feuerrotem Kopf japsend und mit Seitenstechen aufgeben zu müssen. Laufen Sie zu Beginn nicht allein, sondern immer zu zweit. Die Belastung ist richtig, solange Sie sich dabei noch normal unterhalten können. Wenn das zuviel wird, dann gehen Sie ein Stück und unterhalten sich weiter, bis sich die Atmung soweit beruhigt hat, dass Sie wieder laufen können.

3. Laufen Sie mindestens 60 Minuten, um sich gleich daran zu gewöhnen, dass Laufen ein Ausdauersport ist. Gelaufen wird schließlich nicht nur mit dem Beinen, sondern auch mit dem Kopf. Variieren Sie zu Beginn zwischen gehen und laufen, wenn Sie die Zeit sonst nicht durchhalten.

4. Variieren Sie die Laufstrecken. Wer immer dieselbe Strecke läuft, wird über kurz oder lang keinen Trainingseffekt mehr haben. Bauen Sie immer mal eine Steigung oder einen Sprint mit ein.

5. DEHNEN Sie unbedingt nach jedem Lauf sehr intensiv die Beinmuskulatur und gönnen Sie Ihrem Körper zwischen den Läufen genügend Erholungspausen.

6. Wenn Sie einen Firmenlauf oder einen Stadtlauf planen: Laufen Sie die Strecke nach Möglichkeit vorher einmal ab. Wenn Sie den Streckenverlauf kennen, wissen Sie genau, wann was auf Sie zukommt – und können sich Ihren Lauf viel besser einteilen.

7. Vergessen Sie den Quatsch mit der Pasta am Abend vorher. Essen Sie normal, nichts, was Sie nicht kennen, trinken Sie viel Wasser und verzichten Sie auf Alkohol vor dem Lauf.

8. Machen Sie sich warm vor dem Lauf. Es hat sich definitiv bewährt, aufgewärmt an den Start zu gehen. Warum? Erfahrungsgemäß braucht der Körper ca. 20 Minuten bis er auf „Betriebstemperatur“ ist. Wenn Sie also einen 10 KM-Lauf ohne Aufwärmen absolvieren, kämpfen Sie die Hälfte der Zeit mit Ihrem Atemrythmus und mit Seitenstechen und kommen womöglich nie richtig rein. Wenn Sie aber aufgewärmt loslaufen, sind Sie vom Fleck weg konzentriert und gut drin.

9. Ein typischer Anfängerfehler, der auch alten Hasen immer wieder passiert: Lassen Sie sich NIE von der Anfangshysterie am Start mitreissen! Laufen Sie die ersten beiden Kilometer stur mit Pulsmesser und exakt Ihr Tempo. Sonst gehen Ihnen hintenraus womöglich die Lichter aus.

10. Nach dem Lauf hat sich alkoholfreies Bier bewährt. Das ist definitiv eines der besten isotonischen Getränke, es löscht den Durst, gibt Mineralien zurück, die unterwegs rausgeschwitzt wurden und schmeckt zudem deutlich besser als süße Drinks oder Wasser.

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