Jetzt bin ich doch stolz auf mich

Also Leute, wenn Ihr wüsstet , wie schwer es mir fällt, da in den richtigen Rhythmus zu finden. Meine letzten Strategien waren nur bedingt umsetzbar, weil ich zwar festgestellt habe, dass der Abend meinem Körper ganz gut tut, ich da aber oft Termine habe und festgestellt habe, dass es keinen Sinn macht, dann noch zusätzlich einen Trainingstermin mit einzubauen. Mich stresst das schon, dass sich das Fitnessstudio so schlecht in den Alltag einbauen lässt. Das Training selbst macht mir keine Probleme.

Heute hat meine 4. Woche angefangen und ich stelle mit Freude fest, dass trotz des schwierigen Zeitmanagements doch noch kein Training ausgefallen ist! Gut, zwei Mal habe ich vorher abgebrochen, weil noch mehr Programm zu bewältigen war, aber das soll nicht mehr passieren.

Beim Telefonat heute mit der Conny haben wir wohl eine ganz gute Lösung gefunden. Ich „opfere“ einen Morgen (der mir doch ach so heilig ist) und gewinne somit einen Abend. Denn wenn ich schon drei Abendtermine habe, die ich oft auch nicht anders legen kann, dann wird es schon knapp. So habe ich nun ein Training am Abend – Montag oder Dienstag und ein Training am Morgen – bevorzugt der Freitag. Das fühlt sich super entspannt an und stresst mich nicht mehr so. Freitag Abend bin ich auch immer so alle, dass kaum Kraft fürs Training bleibt.

Aber: Heute war ich noch mal am Abend und ich habe alles leicht bewältigt! Kein Schwächeln und keine Erschöpfung (außer der gewollten muskulösen).

Jetzt bin ich froh, weil mir das ständige Überlegen, wann es denn passt, schon zugesetzt hat. Das hat mich jetzt doch sehr umgetrieben, deshalb muss ich es hier mal loswerden. Ansonsten habe ich endlich mehr Kraft in den Beinen, so dass die Ausdauergeräte nicht mehr so anstrengend sind. Der Puls geht leichter nach oben, weil ich besser powern kann. Gewichte habe ich auch schon ordentlich erhöht. Ich wundere mich tatsächlich, dass da so schnell eine Steigerung festzustellen ist. Nur die Chestpress ist die Hölle für mich. Immerhin habe ich endlich mal ein Gewicht drauf legen können. Das kann aber das nächste Mal schon wieder anders sein.

Was ist mir noch aufgefallen? Sonntags bin ich immer beim Samba Trommeln. 2,5 Stunden haue ich da auf die Pauke. Das war immer super anstrengend und nach 2 Stunden war auch die Konzentration weg. Manchmal habe ich gar nix geblickt. Und jetzt? Durchpowern kein Problem mehr und ich bin bis zum Schluss aufnahmefähig. Na, wenn das nichts ist.

Also ich bin zufrieden. Auch wenn ich noch nicht abgenommen habe, das ist nicht so wichtig für mich. Aber dass ich mich leistungsfähiger fühle, ist ein riesen Gewinn bei dem Pensum, das ich täglich zu absolvieren habe. Danke Conny, dass Du mich mit rein genommen hast!

Lieben Gruß und ein schönes Wochenende!

P.S. Ich habe noch einen Motivationsschub bekommen. Da war die Samstag Reportage in VOX. „Der deutsche Bruce Lee – Julians Weg zum Shaolin Mönch“ Ein irrer Typ mit einem beneidenswerten Willen. „Schweiß und Tränen sind keine Unbekannten für Julian…..“ Das hat mir schon imponiert. Wenn ich nicht mehr kann, dann denke ich an ihn, dann geht noch eine Wiederholung an den Geräten.

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