MIt Sauna und Kalium gegen Muskelverhärtung

Ja, man könnte sich an den Kopf tippen, aber es hat funktioniert: Die Übersäuerung ist raus, der Muskel wieder weich.

Aber ich habe eine Rosskur hinter mit. Ich habe Kalium zugeführt. Kalium ist der Gegenspieler von Natrium im Körper. Schon mal was von der Natrium-Kalium-Pumpe gehört? Sie ist zuständig dafür, dass die Aktionspotenziale durch die Nervenbahnen „durchlaufen“, Bewegungen also ausgeführt werden.

Nun haben wir in unserer Ernährung ja deutlich mehr Natrium (Kochsalz) als Kalium, so dass das Verhältnis, das der Körper braucht, um die Impulse weiterzugeben, gestört ist. Es machte mir also Sinn, dass die Muskelfasern „verklebt“ sind – so zumindets stelle ich mir das vor, wenn Kalium fehlt. Die Synapsen, wo der Impuls weitergeleitet wird sind zu.
Ist sicher nicht wissenschaftlich erwiesen, war mir aber eine logische Verstellung.

Also habe ich Kalium zugeführt – mit durchschlagendem Erfolg.  Kalium sorgt dafür, dass die Zellen Gift abgeben. In diesem Fall war es wohl extrem viel an Säure (Milchsäure) und auch viel Natrium, was ja das Gleichgewicht stört.

Ich hatte rasende Kopfschmerzen (immer ein Zeichen für Entgiftung), alle Schwachstellen im Körper, die ich kenne, haben wehgetan, die beanspruchten Muskeln, die Zähne (mein Dauerbrennerthema), die Nasennebenhöhlen und die Kniegelenke. Aufgefangen habe ich es durch viel trinken, intensive Sauna, viele viele Mineralien und Spurenelemente – also Kalzium, Magnesium, Selen, Molybdän, MSM etc., Kaffeeinläufe und frühes ins Bett gehen.

2 Hammertage liegen hinter mir, in denen ich grau aussah und dachte, ich kann meinen Lauf vergessen. Jetzt bin ich druch. Die Augen sind wieder klar, die Stimmung gut. Ab sofort lass ich auch noch den Kaffee weg – Übersäuerung – und reduziere meine Kaliumzufuhr auf ein Maß, dass mich nicht mehr körperlich belastet. Aber aufhören mag ichs nicht, denn es haben sich soviele Schwachpunkte gezeigt! Nur muss man, um diese Entschlackung richtig durchzuführen einfach weniger Stress (säuert ja auch) und mehr Mineralien zur Verfügung haben. Beides ist gerade ungünstig – die Mineralienreserven brauche ich fürs Laufen und der Stress, naja, der entsteht durch die Extrembelastung, auch mental im Hinblick auf den Lauf.

Was ich aber gelernt habe:  Es kommt nicht nur drauf an, dassdas, was man oben reinschiebt sauber ist, sondern auch, dass man die Schlacken, die nun mal entstehen wieder rauskriegt – und das passiert nicht von allein.

Wie dem auch sein, es hat funktioniert. Für vertiefenede Infos gibts gute Bücher, die ich schon lange gelesen hatte, aber nie umgesetzt hatte. Aber Achtung:  Zur „Einfach so“- Nachahmung nicht empfohlen, das sollte ein guter Heilpraktiker begleiten. Man kann nämlich im wahrsten Sinne des Wortes ganz schön Schiss kriegen…

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