Knieprobleme! Was tun bei Gelenksverschleiß?

Unter dem Allgemeinbegriff „Knieprobleme“ leidet jeder Sportler und nahezu jeder ältere Mensch. Meist heißt es lapidar: „Abnützung, da kann man nichts machen.“

Doch, man kann! Lesen Sie hier, welche Erfahrungen ich und meine Kunden gemacht haben!

Auch ich habe Knieprobleme, Abnützungen am Knorpel. Als ehemaliger Volleyballer ja auch ein Unding, wenns nicht so wäre. Was habe ich gemacht, um eine signifikante Besserung zu erreichen?

1. Viel Fahrrad fahren. Das entlastet das Knie. Durchs sitzen muss das Knie nicht das gesamte Körpergewicht tragen (wie beim Joggen z.B.). Was ich allerdings nicht mehr mache, seit ich das am eigenen Leib erlebt habe und von einem Arzt bestätigt bekam: ich fahre nicht mehr mit Klickpedalen. Warum? Weil dann das Rad von den Hebeln optimal auf den Körper eingestellt sein muss. Das ist aber nur bei Profis der Fall. Jeder Zentimeter zu weit vorne oder hinten belastet das Knie unnötig.

Ohne Klickpedale rutscht der Fuß auf dem Pedal hin und her und kann so die Belasungsspitzen aufs Gelenk immer wieder variieren. Bin ich festgeklickt, geht das nicht mehr. Dann belaste ich stur denselben Punkt. Zwar spare ich durch die optimierte Kraftübertragung Energie, aber der Schuss kann wie gesagt nach hinten losgehen – aufs Kniegelenk z.B.

Also, wer Knieprobelme sollte auf Klickpedale verzichten.

2. Krafttraining. Kräftigen Sie den Oberschenkelmuskel. Wenn Sie Geräte benutzen können, nutzen Sie dazu entweder das „Beinstrecken“ oder die „Beinpresse“. Ich finde den Beinstrecker geeigneter, denn damit komme ich in die volle Streckung – und damit an den Muskelansatz rund ums Kniegelenk. Mein Orthopäde findet die Beinpresse besser – aber nur die, wo der Oberkörper fixiert ist und die Beine das  Gewicht „wegdrücken“. (Von diesem Gerät gibts mehrere Ausführungen). Meine Erfahrung: Viel wichtiger ist die korrekte Geräteeinstellung – darauf wird nicht in allen Studios geachtet. Das Drehmoment im Knie muss mit der Drehachse des Gerätes übereinstimmen, sonst haben wir schnell mehr Schaden als Nutzen.

Nutzen: Ein gut trainierter Oberschenkel nimmt Druck von der Patella (Kniescheibe), kann Stöße (wie beim bergab gehen und Treppen runtersteigen) abpuffern und schon somit das Gelenk.

3.  Auch wenn Sie das wundert: Ernährungsmäßig können Sie viel für die Gelenke tun! Zum einen viel trinken, denn der Knorpel braucht viel Flüssigkeit. Er saugt sich dann auf wie ein Schwamm und kann seine Pufferfunktion besser wahrnehmen. (Ähnlich wie die Bandscheibe). Zum anderen brauchen Gelenke viel Vitamin C, Mineralien, Schwefel und Glucosamin, um Gelenkschmiere produzieren zu können. Das Gesamtpaket machte bei mir – und anderen meiner Kunden – einen spürbaren Unterschied. Wer mehr dazu wissen möchte, kann sich bei Amazon das Buch: Die Arthrose Kur bestellen und reinlesen in diese sanfte Art der Behandlungsform.

Mein geliebter Burgenstein sagt dazu lapidar: „Sorgen Sie gegen die allgemein verbreiteten Abnützungserscheinungen vor! (…) Lebensmittelallergien und unausgewogene Ernährung spielen dabei eine wichtige Rolle!“

Also, wie üblich: Die Mischung machts. Radfahren, Kraftraining, anständig ernähren zum Vorbeugen, Radfahren, Krafttraining und Zuführen bestimmter Substanzen wenns schon passiert ist. Das ist zumindest meine Erfahrung.
Obs bei jedem hilft? Ausprobieren….

© Dipl. Spoec Conny Schumacher  *  Alfred Schmidt Straße 15  *  81379 München   *  Tel: 089/21963686  *  www.fit-im-büro.info

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