Achtung! Freie Radikale im Sport

Während der letzten 40 Jahre (!!! also nix Neues!!!) haben Wissenschaftler entdeckt, dass sogenannte Freie Radikale eine wichtige Rolle bei den Alterungsprozessen und auch bei der Entstehung vieler Krankheiten spielen. Freie Radikale werden mit der Schädigung der Zelle und der DNS in Verbindung gebracht.

Die schlechte Nachricht zuerst: Freie Radikale entstehen überall da, wo Sauerstoff im Spiel ist. Da wir alle atmen betreffen sie jeden von uns und DESWEGEN ist diese Information wichtig, besonders wichtig aber für Sportler, die ja bei Anstrengung vermehrt Sauerstoff aufnehmen und von daher auch vermehrt Freie Radikale im Körper bilden.

Die Gute Nachricht ist: Man kann  – und sollte sich unbedingt! – relativ einfach schützen gegen Freie Radikale.

Was sind Freie Radikale?

Ich zitiere hier mal frei nach „Burgensteins Handbuch Nährstoffe“, 10. Auflage , erschienen im Haug Verlag und drücke mich dabei sehr reduziert (also nicht hochwissenschaftlich) aus, lediglich so, dass der Prozess nachvollziehbar ist.

Freie Radikale (auch bekannt als OXIDANTIEN)  sind instabile chemische Verbindungen, weil sie ein „freies“ Elektron besitzen, dessen einziges Ansinnen ist, sich schnellstmöglich mit einem anderen Molekül zu verbinden, um dadurch wieder gesättigt und somit neutraliisert zu sein. Das Molekül, dem dabei ein Elektron gestohlen wird, (es wird im wahrsten Sinne des Wortes aus der Verbindung rausgerissen) wird dabei gewöhnlich beschädigt und dadurch selbst zum Freien Radikal, sucht sich einen neuen Andockpartner, wo es sich bedienen kann und so entsteht eine wahre Kettenreaktion.

Stoppen kann diese Kettenreaktion ein sogenannes ANTIOXIDANZ. Antioxidatien können die Freien Radikale zu nichttoxischen, neutralen Verbindungen bringen und somit die Zellschädigung verhindern.

Wie entstehen Freie Radikale?

Quellen für Freie Radikale sind in der Umwelt enthalten: Ozon, übertriebens Sonnenbaden, Chemikalien, gewisse Medikamente, Zigarettenrauch, gewisse Lebensmittelzusätze und Farbstoffe, Elektrosmog etc. haben die Auslöser der Freien Radikale in unserem Alltag enorm gesteigert.

Kommt jetzt Sauerstoff ins Spiel (der ja nun immer und überall vorhanden ist), geht die Kettenreaktion los. Wenn wir z.B. Ozon einatmen entstehen in unserer Lunge Freie Radikale.  Diese sind hochtoxisch und müssen vom Körper schnellstmöglich gebunden werden, ehe sie das Zellgewebe angreifen.

Krankheiten, die mit freien Radikalen in Verbindung gebracht werden

– Allgemeine und beschleunigte Alterungsprozesse (zerstört das Gewebe und seine Regenerationsfähigkeit)
– Krebs
– Allergie und Überempfindlichkeit
– Arthritische Gewebeschäden
– Herz-Kreislauf-Erkrankungen
– Neurologische Degenerationen (ein schönes Wort für Parkinson und Alzheimer)
– Schwächung des Imunsystems
– Entzündungen im Zusammenhang mit Operationen und Verletzungen
– chronische Infektionen
ect.pp.


Was kann man gegen Freie Radikale tun?

1. Ignorieren – das tun die meisten.
Die Folge: Bei jedem Atemzug grabschen sich hunderte von Freien Radikal das nächstbeste Molekül aus Ihrem Köper – dem Gewebe oder der Zelle. Die Kettenreaktion beginnt. Und damit ein Riesen-Dauerstress für den Organismus, der sich ja irgendwie schützen muss gegen diese Giftangriffe.

Ich machs ganz einfach und erzähle auch nicht alles, was passiert, aber es entstehen hochtoxische Stoffwechsel-zwischenprodukte, die den Organismus nicht nur belasten, sondern auch schädigen. Um den Körper zu schützen, binden wir nichtgesättigte Freie Radikale und andere hochgiftigen Stoffe im Fettspeicher des Bindegewebe, allerdings mit dem Resultat, dass auch das Bindegewebe angegriffen wird. Der Körper wird im wahrsten Sinne des Wortes zur Giftmülldeponie. Cellulite entsteht übrigens genauso so, auf diese Art und Weise. Deswegen haben auch Sportler Dellen am Hintern. Das sind keine Schönheitsfehler, die man mit Cremes wegschmieren kann, sondern toxische Ablagerungen im Gewebe. Besonders gut sichtbar bei schwachem Bindegewebe.

2. Der Königsweg: Wir schützen unsere Körper durch erhöhte Zufuhr von Antioxidatien.
Antioxidantien sind vor allem Vitamin A, C, E und Coenzym Q10, aber auch L-Cystein und Beta-Carotin. Zusätzlich benötigen wir Zink, Selen, Eisen und Kupfer als Katalysatoren, um die Stoffwechselprozesse durchlaufen zu können.

Natürlich nehmen wir ein Maß an Antioxidantien über die tägliche Nahrung auf. Wer viel Obst isst mehr, als jemand, der nur Brot und Schweinebraten isst. Aber es bleibt ein massives Defizit, dass sich nicht wegdiskutieren lässt. Die Schere zwischen dem, was wir aufnehmen und dem, was wir brauchen wird immer größer. Es bleibt also ein frommer Wunsch, der ständig wachsenden Flut an Freien Radikalen über normale Industrienahrung Herr zu werden. Hier greift der Satz eines Dr. Thomas Strunz, wenn er sagt: Sie müssten mit der Schubkarre einkaufen gehen, um alleine die Menge an Zitronen zu transportieren, die Sie täglich essen müssten um Ihren Vitamin C Bedarf zu decken. Burgenstein spricht von 2 Kg Erdnüssen oder 300ml Sonnenblumenöl um dem Körper TÄGLICH das entsprechende Vitamin E zuzuführen. Und der Bedarf steigt mit zunehmender Belastung in der Umwelt, mit abnehmendem Nährstoffgehalt im Obst und Gemüse (AUCH BEI BIO!!!)  – und mit zunehmender Sauerstoffaufnahme!

Für mich ist spätestens an dieser Stelle Schluß mit lustig bzw. mit der Diskussion, ob Nahrungsergänzung Sinn macht. JA, sie macht Sinn! Allerdings nur, wenn es eine Gute ist. Auch da gibt es einiges zu beachten!

Bitte KEIN ZUCKERZUSATZ!!! Zucker verändert den Stoffwechsel, es führt zu Fehlsteuerungen. Achten Sie darauf! Zucker (unter verschiedenen Namen) kommt in unendlich vielen (auch teuren!) Nahrungsergänzungen vor. Leute, wir brauchen ihn da drin nicht. Wie sagte eine Krankenschwester? „Ich kauf meinen Zucker billig bei Aldi…“.

Und dann: Nehmen Sie keine Einzelsubstanzen! Vitamin C kann vom Körper allein nicht aufgenommen werden, es benötigt – wie oben genannt – immer die Katalysatoren dazu. Also Zink, Selen, Kupfer etc. Was nutzt es Ihnen, wenn Sie einen Teelöffel voll Ascorbinsäure runterwürgen und der Körper kann nix davon verstoffwechseln, weil die Synergisten fehlen?!

Woher ich das alles weiß? Nun, zum einen habe ich Sport studiert, da sollte man sich – wenn man es schon an der Uni nicht lernt – zumindest für solche Zusammenhänge interessieren. Schließlich gehts um unsere Gesundheit, unsere Leistungsfähigkeit und unseren Körper! Zum anderen habe ich für einen schweizer Pharmakonzern Vorträge über Nahrungsergänzung in Apotheken gehalten. Da habe ich noch ganz andere Informationen bekommen, was Freie Radikale im Körper anrichten. Wer Interesse hat, lest Burgensteins Handbuch Nährstoffe, oder den Joop oder einen  Strunz – oder schmökert einfach mal ein bisschen im Internet. Ihr werdet sehen, dass es genug wissenschaftlich fundiertes Wissen gibt, das euch die Haare zu Berge stehen lässt.

Mir gehts vor allem drum, die unbedarften Fitnessleute und vor allem auch die Sportler aufzuklären, was sie sich da mit jedem Training antun! Wenn wir im Schwimmbad sind und die Chemikalien im Wasser beim intensiven Schwimm- oder Aqua-Aerobic-Training so richtig tief inhalieren. Oder beim Radfahren in der Mittagshitze, wenn die Ozon- und UV-Belastungen auf dem Höchststand sind.

Leute schützt euch! Ihr spart echt am falschen Ende!

Ich lege euch vor allem Vitamin C, Vitamin E und OPC (entdeckt von Prof. Dr. Masquelier und eines der stärksten Antioxidatien überhaupt) ans Herz! Das zumindest sind die Substanzen, die ich täglich nehme und hochdosiert genommen habe, als ich nach Moskau geradelt bin. Sie haben nicht nur mir, sondern auch meinen Mitradlern gute Dienste erwiesen.

Übrigens: ich bin kein Produktvertrieb und will auch keiner sein. Die Sache ist mir aber zu wichtig um die Klappe zu halten! Meine Tipps, wo ihr qualitativ gute und kostengünstige Vitalstoffe herbekommt, findet ihr unter meinen Links.

Zum Abschluss eine Frage an die immer noch Zweifler: Haben Sie schon mal gehört, dass jemand an zuviel Vitamin C gestorben ist? Nein? Ich auch nicht. Ich habe aber schon viel gehört von steigenden Todesraten durch die sogenannten Zivilisationskrankheiten wie Krebs, Altersdemenz, Herzinfarkt…

© Dipl. Spoec Conny Schumacher  *  Alfred Schmidt Straße 15  *  81379 München   *  Tel: 089/21963686  *  www.fit-im-büro.info

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