Wünsche ans Universum – über die Macht der Gedanken

Nur ein Randthema für Fit im Büro – aber ein wichtiges! Da man sich ja auch fit und damit gut fühlt, wenn die Chemie stimmt und man mit sich selbst im Reinen ist, gehörts unbedingt hier mit rein.
Also: Wir lernen die nettesten Menschen kennen, wenn wir ungeschminkt, in Jeans und T-Shirt unterwegs sind. Warum ist das so?

Weil wir nichts erwarten!! Das ist die Lösung. Wir sind entspannt und mit uns im Einklang. Damit sind wir so, wie wir im “Originalzustand” eigendlich sind: nett, friedlich, freundlich, aufgeschlossen. In diesem Zustand nehmen wir keine Miesepeter wahr. Interessant oder? Denn wenn wir mies drauf sind, sehen wir ja nur Miesepeter um uns rum! Da nehmen wir die Netten gar nicht wahr. ..
Wir ziehen also in jedem Moment genau das an, was wir aussenden. Mal Leichtigkeit und Offenheit, mal Frust und Ablehnung. Wir kennen das alle, haben es schon hundertmal bestätigt bekommen.

Aber wenn das so ist, dann müsste man das ja auch selbst beeinflussen können!

Richtig, Leute, das geht. Worauf wir unsere Aufmerksamkeit richten, dass ziehen wir an, dass ziehen wir in unser Leben. Sind wir hektisch, ziehen wir Hektik an. Sind wir entspannt, ziehen wir Entspannung an. Sind wir neugierig, ziehen wir interessante Gespräche an. Wollen wir Männer kennenlernen, werden uns an diesem Abend keine interessanten Frauen begegnen. Natürlich sind die da, alles ist da – aber wir achten nicht drauf!

Es kommt also entscheidend darauf an, worauf wir den Fokus legen. Das wird uns begegnen. Wir senden dauernd – bewusst und auch vieles unbewusst. Ich glaube, keiner sendet bewusst: “Heute bin ich mal ein Stinkstiefel, und will auch keine Netten kennen lernen!”
Gedanken – egal ob bewusst oder unbewusst – sind Energie, verdichtete Energie. Verdrehen Sie jetzt nicht die Augen, das ist KEIN esoterischer Blödsinn, sondern reine Quantenphysik. Den Gedanken sind übrigens die Gefühle vorgelagert, so dass man sagen kann: Gefühle schaffen Gedanken, der Geist schafft die Materie. Was wir sähen, das werden wir ernten – und bei diesem platten Spruch gehts nicht nur um den Bauern auf dem Feld – das ist ein Gleichnis aus der Bibel.

Was dieser Satz aus der Bibel wirklich sagt ist in seiner Konsequenz ungeheuerlich! Wir können ihn nämlich auch rumdrehen und sagen: Was wir ernten, haben wir auch gesäht. Das hieße dann in letzter Instanz tatsächlich, dass wir für alles, ALLES, was uns in unserem Leben passiert, selbst verantwortlich sind, weil wir es in unsere Leben gezogen haben. Was wir sähen, werden wir ernten. Freude, Twist, Erfolg, Arbeitslosigkeit, Liebe und Einsamkeit –  ich weiß, das ist starker Tobak und ich sehe und höre die Menschheit schon aufschreien. Nun, Freude, Erfolg, alle positiven Dinge heften wir uns gerne ans Revier, dafür sind wir gerne verantwortlich. Da erzählen wir gerne rum, wie toll wir das gemacht haben. Aber wenn wir die selbst und aus eigener Kraft schaffen konnten, dann kanns doch nicht sein, dass uns die anderen, die negativen Dinge – die, die keiner will – irgendein Bösewicht „angeschafft“ hat? Wo ist denn da die Logik?

Und dann kommen Menschen daher und erzähen uns, wir müssen uns nur alles wünschen, und dann regelt das Universum es schon für uns. Im Prinzip ist es so, aber natürlich steckt mehr dahinter und es ist weder einfach noch banal. Oder haben wir nicht alle längst Erfolg beim Universum bestellen? Würden wir nicht alle längst reich sein wollen, nur noch in der Hängematte liegen und keinen Finger mehr rühren?

Die Frage ist also: Warum funktioniert es manchmal und manchmal nicht?

Beim Parkplatz funktioniert es, probieren Sie das ruhig mal aus. Wenn Sie das nächste Mal in die Stadt fahren, bestellen Sie sich in Gedanken einfach einen Platz vor der Disco. Malen Sie sich aus, wie Sie direkt vor dem Eingang in die Parklücke fahren, aussteigen, und alle Sie anstarren. Wie Sie beneidet werden – und wie Sie das genießen! Ja, Leute das macht Spaß! Und wenn Sie sich sicher sind, dass es so und genau so sein wird, dann lassen Sie den Gedanken fallen und konzentrieren sich auf etwas völlig anderes.  Ich garantiere Ihnen Sie bekommen den Parkplatz auch wenn Sie vielleicht 1-2 mal um den Block fahren müssen.

DAS ist bestellen beim Universum, wie es funktoniert. Aber leider – und das sagt Ihnen in diesen Büchern niemand, und wenn nur lapidar nebenbei, funktioniert es nur bei Dingen, die uns völlig unwichtig sind. Sie können noch so sehr bestellen, dass Sie die richtigen Lottozahlen tippen werden, es wird nicht klappen.

Dazu wieder ein Beispiel aus meinem reichen Erfahrungsfundus: Während der Euro 2004 in Portugal konnte ich bei dem britischen Fußballer Frank Lampard vorher sagen, wieviele Tore er schießt – und in welcher Halbzeit. Da gabs einfach eine telepatische Verbindung. Als ich das gemerkt habe, haben mein damaliger Freund und ich beschlossen, jetzt darauf zu wetten. Und was sag ich Ihnen – es war postwendend vorbei. Nix hat gestimmt. Ich habe ziemlich viel Geld in den Sand gesetzt bis ichs kapiert habe.

Warum klappts bei sowas nicht? Weil da plötzlich das Ego mitmischt. Die Überlegung: Was kann ich mit dem Geld alles tolles machen. Verstehen Sie den Unterschied? Die Lockerheit, die Unbedarftheit ist weg. Das, was Sie in dem Moment an Gedanken aussenden hat nicht dieselbe Schwingung und Energie wie das – “Mensch ich will den Parkplatz, ihr da oben macht mal!”

Probieren Sie es aus und spüren Sie rein, wie sich die unterschiedlichen Gedanken anfühlen. Beim einen geht es um ein Spiel ohne Konsequenzen, beim anderen um etwas, was Ihr Leben verändert! Ist doch völlig klar, dass Sie da anders mit umgehen!

Was bei wem klappt ist übrigens völlig individuell! Deswegen wehre ich mich auch so gegen diesen platten Mist mit den Bestellungen! Es kommt drauf an, wie Sie „geeicht“ sind. Welche negativen Erfahrungen Sie bei machen Dingen gemacht haben, die Sie sich dauernd im Leben bestätigt haben – und bei welchen Themen Sie offen sind. Lassen Sie mich das wieder anhand eines Beispieles erklären:

Ich habe mit Geld kein Problem. Sätze wie „Geld verdirbt den Charakter“ und ähnliche Gemeinheiten haben meine Einstellung zum Geld nicht verseucht.  Ich habe gerne Geld, aber das Geldverdienen an sich, der Prozess des Geldverdienen, der ist mir nicht so wichtig.

So konnte ich mir den Film: “THE SECRET” ansehen und spontan beschliessen: “Das probiere ich! Ab sofort will ich 5.000€ im Monat verdienen!” Dazu habe ich mir vorgestellt, wie ich in der Badewanne liege, bis zum Hals in Geldscheinen und Champagner schlürfe. Bei Kerzenlicht. War ein ziemlich geiles Gefühl.

Was soll ich sagen: Das Ganze war ja nur ein Spiel und die Vorstellung mit der Badewanne hat so gut funktioniert, dass ich es einige Monate echt geschafft habe. Bis ich irgendwann gesagt habe: OK, ich weiß, es geht. Aber welche Jobs habe ich dafür gemacht? Waren die alle so toll, dass ich darauf echt Lust habe? Nur wegen 5.000€ im Monat?

Zack und schon war ich draussen aus meinem Kokoon. Die Vorstellung, 5.000€ im Monat zu verdienen und dabei NUR Dinge zu tun, die mir Spaß machen, (z.B. Fahrrad fahren) gingen nicht in mein Hirn rein. Mir fehlten die Emotionen, die Bilder dazu. Ständig kamen Konzepte, wie ich es machen kann. Ich hirnte nur rum, war völlig vernagelt. Und immer wieder die Zweifel. Die Lockerheit war weg. Ich glaubte nicht dran, dass es funktioniert. Vorbei wars mit 5.000€ im Monat. 🙁

Mein Tipp: Wenn Sie sich was vornehmen, bleiben Sie locker und testen Sie zunächst gefühlsmäßig ab, ob es zu Ihnen passt. Setzen Sie sich entspannt hin, versetzen Sie sich in Gedanken in die Situation, als ob Sie schon Ihr Alltag wäre. Wie fühlt sich das an? Ist das das Leben, was Sie sich echt erträumen? Wo sind Sie, mit wem sind Sie da, was tun Sie gerade? Wie fühlt sich das an? Unrealistisch oder realistisch, vertraut oder fremd, entspannt oder aufgesetzt?

Im NLP nennt man das den Ökocheck und ich wäre froh, wenn ich schon viel früher gewusst hätte, was das ist und die sinnvoll der ist.  Die Frage dabei ist: was für Konsequenzen hat es für dein Leben wenn du dieses oder jenes Ziel erreichst? Schließlich hat das Erreichen jedes Zieles Auswirkungen auf dein Leben. Vielleicht hast du kaum noch Zeit für deinen Partner, oder die Kinder, oder du musst umziehen und deine Freunde aufgeben… Jede Zielsetzung hat Konsequenzen! Bist du tatsächlich bereit für diese Veränderungen?

Vetrauen Sie da ruhig sich selbst – ihr Inneres weiß ziemlich gut, ob das ganze realisierbar ist, ob Sie das wirklich wollen. Und wenn es nicht stimmig ist, dann passts eben nicht. Punktum fertig.

So und jetzt die gute Nachricht: Auch das kann sich ändern! Wenn Sie immer wieder an einen und denselben Punkt im Leben kommen, wo Sie merken es klappt nicht, kann es sein, dass Ihr Unterbewusstsein Sie torpediert. Dass da irgendwelche uralten, völlig unbewussten Prozesse abgespeichert sind und ablaufen, die Sie garnicht wissentlich fassen können und die Ihnen immer wieder quer schießen. Trösten Sie sich: Solche Beliefs, wie die im Fachjargon heißen, kann man auch lösen. Dazu an anderer Stelle (morgen?) mehr 🙂

Für heute lege ich Ihnen die folgenden Buchtipps ans Herz: “The Secret” oder “What the bleep do we know” sind beide gute Einstiegslektüre um sich mit der Macht der Gedanken auseinander zu setzen. Es erklärt wunderbar, wie das morphische Feld funktioniert, dass uns umspannt, wie Gedanken Materie formen und wie diese Gedanken dann genau das anziehen, was sie aussenden. Auch die unbewussten Gedanken…

© Dipl. Spoec Conny Schumacher  *  Alfred Schmidt Straße 15  *  81379 München   *  Tel: 089/21963686  *  www.fit-im-büro.info

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