Schnee wirbelt durch die Luft!

Hallo! Hier ist wieder mal die Katrin mit neuen News aus der Muskelfabrik…… Also ich seh schon, dass mein Fokus ganz woanders liegt als bei meinen Mitstreitern. Also wirklich abgenommen habe ich nicht, aber die rutschende Hose und die Notwendigkeit einen Gürtel tragen zu müssen, zeigen mir schon, dass da etwas in meinem Körper umgeschichtet wird. (Auch wenn meine Waage sich weigert, mir das auch mit Zahlen zu bestätigen).

Aber wirklich wichtig ist mir im Moment, dass meine Kraft zunimmt. Mehr Power im Leben, das ist wirklich eine Bereicherung, über die ich mich riesig freue!

Heute habe ich das erste Mal ein Training am Morgen gehabt. Ich habe ja festgestellt, dass ich zu wenig Abende zur Verfügung habe, also habe ich mich heute mal gleich nach dem Frühstück auf den Weg gemacht. Auf den ersten Blick lief alles gar nicht so gut. Erst mal hatte ich meinen Bauch voll und mein Kreislauf war eigentlich mit Verdauen beschäftigt. Das habe ich gemerkt. Die Power in den Muskeln fehlte.
Dann musste ich auch noch Schnee schippen, so dass ich einfach zu spät los kam. Eigentlich wollte ich bis 10 Uhr wieder im Büro sein.
Dann hatte ich Pulsuhr und Brille vergessen. Immer noch muss ich meine Sitzhöhen und Gewichte nachschauen. Ohne Brille ein schwieriges Unterfangen. Ich war schlapp und noch gar nicht richtig wach. Meine Muskeln sagten auch: Hey, was willst Du? Um diese Uhrzeit, das geht gar nicht! Na ja, aber als alter Trotzkopf und Stier im Sternzeichen gibt es nur eins für mich. Das Gejammer ignorieren und trotzdem tun was getan werden muss.

Zumindest am Anfang lief es auch noch. Ich habe zwar die Gewichte wieder ein bisschen runter stufen müssen, aber das Krafttraining durchgezogen. Irgendwann hat mich mein Formtief dann aber doch eingeholt. Kurz vor dem Weinkrampf und ohne das Konditionstraining habe ich dann abgebrochen. ……  Also blöd kam ich mir schon vor, aber ich weiß, wann ich auf meinen Körper hören muss. Schlussendlich, nach der Dusche, zu der ich mich dann auch richtig aufraffen musste, kam ich dann im Gespräch mit der Conny doch zu der Erkenntnis, dass ich insgesamt sehr zufrieden sein kann.

  • Das Schnee schippen macht mir Spaß!!!!!!!!! Ich schmeiße den Schnee kraftvoll auf den riesigen Berg und finde das gar nicht anstrengend, sondern es macht Spaß! Das Schnee schippen wird mir fehlen!!!!! Und das sage ich, die schon mit zwei Milchtüten im Einkaufskorb ein Problem hatte.
  • Das Training selbst ist auch nicht mehr so ein Akt. Puh, umziehen, alles einpacken, sich auf den Weg machen, unterbrechen, was am PC so fesselnd war. Mann, das war schon immer eine Überwindung. Aber jetzt mach ich einfach und los geht es.
  • Und die Fortführung dessen: Ich bin insgesamt viel leistungsfähiger. Ideen habe ich ja immer, aber oft fehlt die Kraft, sie auch umzusetzen! Ich habe jetzt große Hoffnung, dass dieses Problem jetzt auch mehr und mehr dahin schmilzt. Wie der Schnee……

Auch wenn das Training heute von mir abgebrochen wurde….. Ich bin ja immer noch Mensch und keine Maschine, aber rückblickend sehe ich doch, wie gut mir das Programm tut. Und wenn es dann nicht mehr kalt ist und ich nicht mehr so viele Kohlehydrate brauche, dann werden auch die Kilos purzeln. Das weiß ich, weil ich immer erreiche, was ich mir vornehme! :-)

Danke Conny für den Tipp mit den fünf Dingen, auf die ich mich freue. Das werde ich auf jeden Fall jetzt täglich machen. Auch mental brauche ich ein bisschen Training.

Jetzt habe ich schon wieder Hunger……… Das kenne ich gar nicht!

Euch ein schönes Wochenende!

Katrin

Jetzt bin ich doch stolz auf mich

Also Leute, wenn Ihr wüsstet , wie schwer es mir fällt, da in den richtigen Rhythmus zu finden. Meine letzten Strategien waren nur bedingt umsetzbar, weil ich zwar festgestellt habe, dass der Abend meinem Körper ganz gut tut, ich da aber oft Termine habe und festgestellt habe, dass es keinen Sinn macht, dann noch zusätzlich einen Trainingstermin mit einzubauen. Mich stresst das schon, dass sich das Fitnessstudio so schlecht in den Alltag einbauen lässt. Das Training selbst macht mir keine Probleme.

Heute hat meine 4. Woche angefangen und ich stelle mit Freude fest, dass trotz des schwierigen Zeitmanagements doch noch kein Training ausgefallen ist! Gut, zwei Mal habe ich vorher abgebrochen, weil noch mehr Programm zu bewältigen war, aber das soll nicht mehr passieren.

Beim Telefonat heute mit der Conny haben wir wohl eine ganz gute Lösung gefunden. Ich “opfere” einen Morgen (der mir doch ach so heilig ist) und gewinne somit einen Abend. Denn wenn ich schon drei Abendtermine habe, die ich oft auch nicht anders legen kann, dann wird es schon knapp. So habe ich nun ein Training am Abend – Montag oder Dienstag und ein Training am Morgen – bevorzugt der Freitag. Das fühlt sich super entspannt an und stresst mich nicht mehr so. Freitag Abend bin ich auch immer so alle, dass kaum Kraft fürs Training bleibt.

Aber: Heute war ich noch mal am Abend und ich habe alles leicht bewältigt! Kein Schwächeln und keine Erschöpfung (außer der gewollten muskulösen).

Jetzt bin ich froh, weil mir das ständige Überlegen, wann es denn passt, schon zugesetzt hat. Das hat mich jetzt doch sehr umgetrieben, deshalb muss ich es hier mal loswerden. Ansonsten habe ich endlich mehr Kraft in den Beinen, so dass die Ausdauergeräte nicht mehr so anstrengend sind. Der Puls geht leichter nach oben, weil ich besser powern kann. Gewichte habe ich auch schon ordentlich erhöht. Ich wundere mich tatsächlich, dass da so schnell eine Steigerung festzustellen ist. Nur die Chestpress ist die Hölle für mich. Immerhin habe ich endlich mal ein Gewicht drauf legen können. Das kann aber das nächste Mal schon wieder anders sein.

Was ist mir noch aufgefallen? Sonntags bin ich immer beim Samba Trommeln. 2,5 Stunden haue ich da auf die Pauke. Das war immer super anstrengend und nach 2 Stunden war auch die Konzentration weg. Manchmal habe ich gar nix geblickt. Und jetzt? Durchpowern kein Problem mehr und ich bin bis zum Schluss aufnahmefähig. Na, wenn das nichts ist.

Also ich bin zufrieden. Auch wenn ich noch nicht abgenommen habe, das ist nicht so wichtig für mich. Aber dass ich mich leistungsfähiger fühle, ist ein riesen Gewinn bei dem Pensum, das ich täglich zu absolvieren habe. Danke Conny, dass Du mich mit rein genommen hast!

Lieben Gruß und ein schönes Wochenende!

P.S. Ich habe noch einen Motivationsschub bekommen. Da war die Samstag Reportage in VOX. “Der deutsche Bruce Lee – Julians Weg zum Shaolin Mönch” Ein irrer Typ mit einem beneidenswerten Willen. “Schweiß und Tränen sind keine Unbekannten für Julian…..” Das hat mir schon imponiert. Wenn ich nicht mehr kann, dann denke ich an ihn, dann geht noch eine Wiederholung an den Geräten.

Rhythmus finden – Outlook hilft!

Da will man nur 2x in der Woche ins Fitnessstudio gehen und hat aber keine Ahnung, wie dieses Vorhaben dein ganzes Leben durcheinander bringt…

Ich bin ja ein totaler Routinemensch. Wenn ich alles abspulen kann, ohne weiter darüber nachdenken zu müssen, dann geht es mir gut. Der Tagesablauf ist gut strukturiert und funktioniert. Das fängt gleich nach dem Aufstehen an. Da weiß ich genau, was ich zu tun habe. Ins Bad, dann Frühstück für meine Tochter, nach dem Frühstück wieder in die Küche, Brotzeit machen, dann Küche aufräumen, wieder ins Bad und duschen, dann selbst frühstücken….. so geht es den ganzen Tag. Geschäftstermine sind im Kalender, da brauche ich auch nur rein schauen…..Abends dann wieder ein genauer Ablauf. So wird keine Energie damit verschwendet, darüber nachzudenken, was als nächstes zu tun ist. (Mich strengt das an). Jetzt habe ich diese zwei Einheiten Sport in der Woche und tu mich so was von schwer, die unter zu bringen. Morgens: geht nicht. Da habe ich ja schon meinen festen Ablauf, den ich nicht verändern WILL (können geht immer, wenn man will) Mittags: Den Arbeitsfluss unterbrechen? Auf keinen Fall. Dann komme ich nicht mehr rein. Schon wenn ich mal ein “richtiges” Mittagessen mache, ist der Nachmittag gelaufen. Zwischendurch einfach, wenn grad mal Luft ist? Nee, dann müsste ich ja wieder überlegen :-) Nachmittags: Einfach mal um 15 Uhr Feierabend machen? Ich habe es gestern versucht. Da waren wieder tausend Dinge noch fertig zu machen, das Telefon hat mir wieder Neue dringende Sachen beschert….. mit dem Erfolg, dass ich dann um 17.45 Uhr losgezogen bin, aber noch das Abendbrot besorgen musste und dann um 18.15 Uhr in der Warteschlange an der Kasse mit Schrecken erkennen musste, dass schon wieder alles zu spät ist und ich doch lieber heim gehe und mich um das Abendessen kümmere. Außerdem habe ich am Nachmittag mein Formtief. Körperliche Betätigungen fallen mir unheimlich schwer. Ein Nickerchen wäre da eher nach meinem Geschmack.

Also war ich gestern, am Abend. Das war, als ob ich noch nie im Training gewesen wäre. Ich hatte das Gefühl, dass ich nach nur 4 Tagen Pause wieder bei Null anfange. Aber ich hatte einen guten Tag und konnte alles mit Bravour meistern. Nie wieder so eine lange Pause!

Also solange da noch kein Rhythmus ist, die Trainingseinheiten sehr um ihren Platz in der Woche kämpfen müssen ist das alles noch nicht zufriedenstellend. Ich brauche ein Zeitfenster, wo sie ihren festen Platz haben, dann kann ich auch die nächsten 20 Jahre ins Training gehen, ohne dass jedesmal diskutiert wird. Gehe ich, gehe ich nicht, das ist dann so wie Zähneputzen, das läuft von alleine.

Also wann? Lasst mich mal überlegen. Auf jeden Fall muss es am Abend passieren. Das hat sich schon herauskristallisiert. Wann am Abend? Nach dem Essen (ca. 20 Uhr und später, wenn meine Tochter spät aus ihrem Training kommt) ist mir zu spät. Erfahrungsgemäß reicht es dann nur noch für Füße hoch und ab auf das Sofa. ( Ich habe nicht umsonst Übergewicht)

Also dann doch die Arbeit zu einer vernünftigen Zeit beenden. Und was fällt mir da auf? Ich, als Selbständige lande doch tatsächlich wieder bei 9 – 17 Uhr Arbeitszeit. Wer hätte das gedacht? Na ja, immerhin muss ich keinen Urlaub einreichen, wenn ich zum Zahnarzt muss.

Also der Plan ist: ich schaue in der Woche vorher, wann meine Abendtermine sind (das zum Thema Arbeitszeit 9 – 17 Uhr…. Überstunden habe ich auch) dann werde ich einfach die Zeiten drumherum legen. Mal sehen…… Nächste Woche habe ich am Dienstag und Freitag Abendtermine, also gehe ich Montag und Donnerstag. Schnell eintragen, 17 Uhr gehe ich los, dann bin ich rechtzeitig wieder in der Küche fürs Abendessen, es reicht sogar fürs Duschen und eingekauft wird am Wochenende oder an Nicht-Trainingstagen.

Ist doch ganz einfach! Ich freue mich auf meinen neuen Rhythmus!!!!!

Achso, ich habe mir gleich eine Erinnerung in Outlook angelegt, dass ich am Freitag die Trainingstage der kommenden Woche eintrage. Wenn ich meinen PC-Kalender nicht hätte…….

Viel Spaß mit Eurem Rhythmus!

Katrin

So langsam komme ich rein

Endlich habe ich alles erledigt, was zu erledigen war. Beim Doc habe ich die Blutwerte messen lassen und einen Belastungstest gemacht. Ich war etwas verunsichert, da ich bei großer Belastung auch schon Herzschmerzen gehabt habe. (Laut Doc kann das auch eine Form des Seitenstechens sein). Aber das ist alles super und ich habe Vergleichswerte, wenn ich in einem Jahr verjüngt wieder beim Arzt an”tanze”!

Nächste Woche möchte ich in die ganz Geschichte noch mehr Struktur bringen. Feste Termine für das Fitnessstudio und mehr Routine. Das ist wichtig für mich, damit ich dann auch dabei bleibe.

Morgen ist mein drittes Training, ich hinke den anderen ja immer ein bisschen hinterher. Aber ich komme doch immer gut zelldurchblutet aus dem Studio raus und fühle mich so gut, weil ich endlich mal etwas für meinen Körper tue. Überhaupt: irgendwie habe ich schon mehr Energie. Kann das sein, nach so kurzer Zeit?

Lieben Gruß, Katrin